Umweltfreundliche Baustoffe für CO2-arme Häuser

Was bedeutet CO2-arm bauen?

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Graue Energie verstehen

Graue Energie beschreibt die versteckte Energie für Herstellung, Transport und Entsorgung eines Baustoffs. Je niedriger sie ist, desto klimafreundlicher das Haus. Achte auf regionale Produktion, effiziente Prozesse und lange Nutzungsdauer, um Emissionen wirksam zu senken.
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Nachhaltige Materialwahl

Wähle Materialien, die nachwachsen, CO2 binden und ohne giftige Zusätze auskommen. Entscheidend sind Lebenszyklusdaten, Reparierbarkeit und Wiederverwendbarkeit. So bleibt dein Haus nicht nur effizient, sondern auch wohngesund und kreislauffähig über viele Jahrzehnte.
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Dein Beitrag zählt

Jede Bauentscheidung hat Wirkung: vom Estrich bis zur Dämmplatte. Teile deine Fragen in den Kommentaren, abonniere für praxisnahe Tipps und erzähle uns, wo du beim Bau oder der Sanierung klimafreundliche Alternativen einsetzen möchtest.
Holz: Speicher für Kohlenstoff
Holz speichert biogenen Kohlenstoff über seine gesamte Nutzungsdauer. Bevorzuge zertifizierte, regionale Hölzer mit kurzen Transportwegen. Massivholz oder Brettsperrholz überzeugt konstruktiv, wirkt ausgleichend aufs Raumklima und lässt sich am Lebensende wiederverwenden.
Lehm und Kalk für gutes Raumklima
Lehm- und Kalkputze regulieren Feuchtigkeit, verbessern Akustik und sind frei von problematischen Emissionen. Sie puffern Temperaturspitzen und schaffen spürbaren Komfort. Besonders in Kombination mit Holz entstehen behagliche, robuste und dauerhaft reparierbare Wandaufbauten.
Hanf, Stroh und Kork
Hanf und Stroh wachsen schnell nach, benötigen wenig Dünger und binden CO2 im Feld. Kork stammt aus erneuerbarer Rinde, ist elastisch und dämmend. Diese Materialien sind vielseitig einsetzbar und am Ende ihrer Nutzung oft gut recycel- oder kompostierbar.

Dämmstoffe mit gutem Gewissen

Zellulosedämmung nutzt recyceltes Papier, spart Ressourcen und überzeugt mit sehr gutem Hitzeschutz im Sommer. Sie füllt Hohlräume lückenlos, verbessert Schallschutz und lässt sich bei Rückbau getrennt erfassen. Frage lokale Betriebe nach Einblaslösungen und Dokumentation.

Zertifikate und Fakten prüfen

EPDs lesen lernen

Umweltproduktdeklarationen (EPDs) zeigen Emissionen, Ressourcenverbrauch und Lebenszyklusphasen. Achte auf Systemgrenzen, Datengrundlage und Szenarien für End-of-Life. So triffst du fundierte Entscheidungen statt auf bloße Werbeversprechen zu vertrauen.

FSC, PEFC und Herkunft

Bei Holz zählen nachhaltige Forstwirtschaft und kurze Wege. Zertifikate wie FSC oder PEFC unterstützen verantwortungsvolle Beschaffung. Ergänze sie durch Lieferantentransparenz, regionale Herkunftsnachweise und klare Angaben zur Behandlung des Holzes ohne schädliche Beschichtungen.

Cradle to Cradle und Recycling

Cradle to Cradle bewertet kreislauffähiges Design. Sortenreine Verbindungen, lösbare Befestigungen und dokumentierte Inhaltsstoffe erleichtern Wiederverwendung. Frage Hersteller nach Rücknahmesystemen und teile in den Kommentaren, welche Lösungen bei dir praxistauglich waren.

Praxis: Sanierung statt Neubau

Alte Ziegel, Holzbalken oder Türen können aufbereitet und wiederverwendet werden. Das spart Emissionen und gibt deinem Haus Charakter. Plane Lagerflächen, prüfe Statik und dokumentiere Qualitäten, damit jede Komponente sicher und sinnvoll weiterlebt.

Praxis: Sanierung statt Neubau

Lehm- und Silikatfarben sind emissionsarm, diffusionsoffen und reparaturfreundlich. Sie verbessern die Raumluft und harmonieren mit natürlichen Dämmstoffen. Teile deine Farbmuster, und wir diskutieren gemeinsam die beste Schichtung für Wände mit Geschichte.

Planung, Budget und Community

Wer früh Materialien auswählt, optimiert Statik, Wandaufbauten und Logistik. Das vermeidet teure Umplanungen. Nutze Checklisten, vergleiche EPDs und notiere Lieferzeiten. Abonniere unseren Newsletter, um neue Vorlagen und Tools rechtzeitig zu erhalten.

Planung, Budget und Community

Regionale Betriebe kennen Materialien wie Lehm oder Holzfaser aus der Praxis und reduzieren Transportemissionen. Frage nach Referenzen und Details zu Verarbeitung und Trocknungszeiten. Teile Empfehlungen, damit andere schneller nachhaltige Teams finden.
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